Dünnbett Fußbodenheizung einfach nachrüsten
Komplettsets für modernen Wärmekomfort in Bestands- und Altbau
Mit 17 mm Aufbauhöhe sind unsere Sets die ideale Lösung für das gezielte Nachrüsten einer wasserführenden Fußbodenheizung in einzelnen Räumen. Der vorhandene Boden muss nicht entfernt werden.
Die geringe Aufbauhöhe ist aber nicht der einzige Vorteil unserer Dünnschicht Fußbodenheizung. Mit dem flexiblen 10 mm PE-RT Verbundrohr können enge Schlaufen nah an der Oberfläche verlegt werden. Hieraus ergibt sich eine gleichmäßige Oberflächentemperatur und ein dynamisches Aufheizverhalten. Die gewünschte Raumtemperatur wird bereits bei geringen Vorlauftemperaturen erreicht. Das macht sich bei den Heizkosten positiv bemerkbar.
Der Anschluss erfolgt mit RTL-Technik an alle gängigen Heizsysteme auch mit hohen Wassertemperaturen von 70°C. Die Sets werden zwischen Vor- und Rücklauf montiert. Bestehende Heizkörper werden so ersetzt oder wie beim Handtuchheizkörper im Bad gemeinsam mit dem Dünnschichtsystem betrieben. Alle Montageschritte sind ausführlich in einer Anleitung dargestellt.
Weil Räume nicht komplett mit einer Fußbodenheizung ausgelegt werden, reicht ein 10 m² Set in den meisten Fällen für 14 m² Raumfläche.
Mit FLEXIRO holen Sie sich den Wärmekomfort Raum für Raum nach Hause.
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Datenblatt Dünnbett FußbodenheizungHeizleistung und weitere technische Informationen187 KB
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PDF Montageanleitung - Fußbodenheizung mit KlippschieneAnleitung mit allen erforderlichen Informationen für das nachträgliche Verlegen einer FLEXIRO Dünnschicht Fußbodenheizung in der Ausführung mit Klippschiene919 KB
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PDF Montageanleitung - Fußbodenheizung mit NoppenplatteAnleitung mit allen erforderlichen Informationen für das nachträgliche Verlegen einer FLEXIRO Dünnbett Fußbodenheizung in der Ausführung mit Noppenplatte1 MB
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Mit beiden Verlegemethoden lässt sich eine Dünnbett Fußbodenheizung sicher und schnell verlegen. Sowohl für die Installation mit Klippschienen als auch mit Noppenplatten gilt, dass zuvor bereits die Tragfähigkeit des Untergrunds sichergestellt sein muss.
Klippschienen werden mit dem Untergrund verschraubt und tolerieren Unebenheiten, wie sie bei Holzböden vorkommen. Noppenplatten erlauben flexible Verlegemuster und reduzieren den Bedarf an Ausgleichsmasse. Hier die spezifischen Stärken der Verlegemethoden im Detail:
| Klippschiene | Noppenplatte |
| Kostengünstigste, einfache Verlegevariante | Höhere Kosten werden teilweise durch den geringeren Bedarf an Ausgleichsmasse kompensiert |
| Toleranz gegenüber Bodenunebenheiten | Benötigt einen ebenen und trockenen Untergrund |
| Befestigung mit Schrauben | Befestigung mit Kleber. Zusätzlich ist ein Armierungsgewebe unterhalb der Noppenplatten bereits werksseitig montiert |
| Mittlere Trocknungszeit | Kurze Trocknungszeit |
| Verlegemuster: Mäander | Verlegemuster: Maximale Flexibilität. Auch spiralförmige Verlegung möglich. |
| Bei engen Biegeradii werden zusätzlich Dübehaken benötigt | Sicherer und gleichmäßiger Halt der Heizrohre nah an der Oberfläche |
Die Funktion von Wärmeleitblechen ergibt sich direkt aus der Bezeichnung. Durch die gut wärmeleitenden Eigenschaften der verwendeten Materialien, zumeist Aluminium oder verzinkter Stahl, leiten die Bleche die Wärme der Heizrohre in die Fläche. Hierdurch wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht und Wärmebrücken zwischen den Rohren werden auf ein Minimum reduziert. Durch den Einsatz von Wärmeleitblechen erhöhen sich Energieeffizienz und Reaktionsgeschwindigkeit der Fußbodenheizung. Der benötigte Wärmekomfort wird mit einer niedrigeren Heizwassertemperatur erzielt, was insbesondere im Betrieb mit Wärmepumpen weitere Energievorteile bedeutet.
Wärmeleitbleche werden zumeist in Kombination mit Trockenbausystemen verbaut, weil die hier verwendeten Materialien wie Gipsfaser, Styropor oder Holz im Vergleich zum Nassestrich eine geringere Wärmeleitfähigkeit haben. Bei klassischen Nassestrich-Systemen mit Estrichbeton oder Zementestrich als Vergussmasse, werden Wärmeleitbleche selten eingesetzt, da der Beton die Wärmeverteilung übernimmt.
Bei Dünnschicht Fußbodenheizungen kann ebenfalls auf Wärmeleitbleche verzichtet werden, weil die hier verwendeten, dünnen Rohre in engen Abständen verlegt werden können. Zudem sorgt die Verlegung der Rohre dicht an der Oberfläche für einen direkten Wärmeeintrag über den Bodenbelag in den Raum.
Das sind die Gründe, warum die Dünnbettheizung auch ohne Wärmeleitbleche funktioniert
Nassverlegung
Unsere 10 mm Systeme nutzen spezielle Noppenplatten oder Klippschienen zur Fixierung der Rohre. Dadurch wird eine vollflächige Umschließung der Wärmeträger mit Ausgleichs- oder Nivelliermasse sichergestellt. Die Nivelliermasse übernimmt die Funktion der Wärmeleitbleche und sorgt für den Wärmetransfer direkt an den Bodenbelag. Auch für unsere OSB- und Trockenestrichsysteme empfehlen wir aus diesen Gründen die Verwendung einer Spachtelmasse, die speziell für Fußbodenheizungen geeignet ist, zur Einbettung der Rohre.
Enger Verlegeabstand
Aufgrund der Flexibilität der dünnen PE-RT Rohre, die kleine Biegeradien zulässt, können diese in engen Abständen von 10 cm und weniger verlegt werden. Hierdurch ist der Temperaturunterschied an der Bodenoberfläche zwischen zwei Rohren so gering, dass keine Metallbleche zur Querverteilung der Wärme nötig sind
Mögliche Hohlräume
Wärmeleitbleche können bei sehr dünnen Bodenaufbauten problematisch sein. Wenn das Rohr nicht perfekt im Blech sitzt, entstehen isolierende Luftpolster, die sich negativ auf die Heizleistung auswirken. In Dünnschichtsystemen ist der direkte Verbund zwischen Rohr und Vergussmasse für die Stabilität und Wärmeleitung entscheidend.
Akustische Risiken
Wenn Wärmeleitbleche nicht absolut fest mit dem Rohr verbunden sind, können sie sich bei der Erwärmung ausdehnen und Geräusche (Knacken) verursachen.
Bei projektbezogenen Fragen zum Einsatz von Wärmeleitblechen, können Sie sich gerne an unseren technischen Support wenden.
Für Statikberechnungen im Vorfeld einer Hausmodernisierung ist es manchmal erforderlich zu wissen, wieviel Gewicht die Fußbodenheizung auf einen Boden aufträgt. Natürlich ist das Gewicht individuell vom Fußbodenaufbau und den eingesetzten Materialien abhängig. Das Gewicht der FLEXIRO Komponenten lässt sich dennoch berechnen.
Für den Großteil des Gesamtgewichts ist die Ausgleichmasse verantwortlich. Üblicherweise liegt das spezifische Gewicht einer Ausgleichsmasse zwischen 1,6 und 1,8 kg/m² pro 1 mm Schichtdicke. Bei einer Aufbauhöhe von 17 mm kann hierfür ein Gewicht von ca. 26 kg/m² veranschlagt werden. Die Fußbodenheizung selbst trägt lediglich mit ca. 1,9 bis 2,2 kg/m² auf, selbst wenn sie mit Wasser gefüllt ist. Das Dünnschichtsystem ist damit um ein Vielfaches leichter als eine Standard-Fußbodenheizung, bei der der Heizestrich in die Kalkulation einbezogen werden muss.
FLEXIRO erfüllt die Trusted Shops Qualitätskriterien
- Zertifiziert seit 2013
- 30 Tage Käuferschutz durch Trusted Shops
- Mehr als 350 positive Bewertungen
