Fußbodenheizung im Trockenbau nachrüsten
Minimaler Verlegeaufwand mit gefrästen Trockenestrichplatten
Für alle, die eine schnelle und saubere Installation im Trockenbau bevorzugen, gibt es unsere dünne Fußbodenheizung als Trockensystem.
Unser Trockenbauset mit gefrästen Gipsfaserplatten in einer Stärke von 18 mm verringert Verlegeaufwand und Bauzeit beim Nachrüsten einer wasserführenden Fußbodenheizung in Bestands- und Altbau zusätzlich im Vergleich zum Standard.
Der Aufbau kann als ein-, zwei- oder dreilagiges System erfolgen. Der einlagige Aufbau setzt einen bereits tragfähigen, trittfesten und ebenen Untergrund voraus. Beim zweilagigen Aufbau wird die gefräste Trockenbauplatte mit einer weiteren Lage Trockenestrich verklebt. Die Dicke der unteren Lage hängt von der erwarteten Nutzlast ab. Auch ein dreilagiger Aufbau mit einer zusätzlichen Dämmung zwischen zwei Lagen Trockenestrich hat sich bewährt, wenn besondere Anforderungen an Trittschallschutz und Wärmedämmung bestehen. Mehr zum Aufbau in unserer Montageanleitung.
In den Fräsnuten der Trockenestrichplatte wird das 10 mm PE-RT Heizrohr in 100 mm Abständen flexibel verlegt und die Nuten anschließend mit Fugenspachtel verschlossen. Der geringe Bedarf an Füllmasse verringert das Gewicht der Fußbodenheizung und sorgt für kurze Trocknungszeiten. Bereits nach einem Tag können mit dem Verlegen des Bodenbelags die Arbeiten an dem neuen Fußboden abgeschlossen werden.
Wie alle anderen FLEXIRO Sets wird auch die Trockenbau Fußbodenheizung über ein RTL-Ventil an die bestehende Heizanlage angeschlossen und individuell geregelt. Einfach und schnell nachgerüsteter Wärmekomfort für Ihr Zuhause als Dünnschicht Trockensystem.
NEU Handliche Platten von 1.000 mm × 500 mm, die sich problemlos von einer Person verlegen lassen
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Datenblatt Fußbodenheizung TrockenbauHeizleistung und weitere technische Informationen166 KB
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PDF Montageanleitung - Fußbodenheizung als TrockensystemAnleitung mit allen erforderlichen Informationen für die nachträgliche Installation einer FLEXIRO Dünnschicht Fußbodenheizung mit vorgefertigten Trockenestrichplatten840 KB
question_exchange
Wir werden häufig mit der Frage konfrontiert, was das Nachrüsten einer Fußbodenheizung pro m² kostet. Bevor wir darauf antworten, erkundigen wir uns zunächst nach der Ausgangslage. Wieviel Räume sollen nachgerüstet werden? Wie groß sind die Heizflächen? Wie ist die Beschaffenheit des Bodens? Wann wurde das Haus gebaut? Gibt es eine Wärmedämmung? Liegt eine Heizlastberechnung vor? Kann die Installation in Eigenleistung erbracht werden?
Mit den Angaben zu den Ausgangsbedingungen können wir ein geeignetes Fußbodenheizungssystem vorschlagen und damit die Kosten für die Heiztechnik benennen.
Zu den Kosten für das Nachrüsten einer Fußbodenheizung gehören aber auch die Kosten der Ausführung, die Ausgaben für Bauchemie und ggf. für die Entsorgung des Altbodens. Welche Kostenpositionen hier genau zu beachten sind, erklären unsere Tipps zur Kostenkalkulation.
Für Statikberechnungen im Vorfeld einer Hausmodernisierung ist es manchmal erforderlich zu wissen, wieviel Gewicht die Fußbodenheizung auf einen Boden aufträgt. Natürlich ist das Gewicht individuell vom Fußbodenaufbau und den eingesetzten Materialien abhängig. Das Gewicht der FLEXIRO Komponenten lässt sich dennoch berechnen. Der Großteil des zusätzlichen Gewichts ist der Ausgleichmasse zuzurechnen. Üblicherweise liegt das spezifische Gewicht einer Ausgleichsmasse zwischen 1,6 und 1,8 kg/m² pro 1 mm Schichtdicke. Bei einer Aufbauhöhe von 17 mm kann hierfür ein Gewicht von ca. 26 kg/m² veranschlagt werden. Die Fußbodenheizung selbst trägt lediglich mit ca. 1,9 bis 2,2 kg/m² auf, selbst wenn sie mit Wasser gefüllt ist. Das Dünnschichtsystem ist damit um ein Vielfaches leichter als eine Standard-Fußbodenheizung, wo der Heizestrich in die Kalkulation einbezogen werden muss.
Die minimale Überdeckung der Heizrohre liegt bei 3 mm. Allerdings ist die Berechnung der Schichtdecke abhängig von dem gewählten Oberbelag. Die minimale Schichtdicke wird nur bei Fliesen und keramischen Belägen empfohlen. Andere Oberbeläge erfordern eine zusätzliche Abdeckung von 5 mm. Die Ausgleichsmasse sollte grundsätzlich die Eigenschaft flexibel aufweisen und den Herstellervermerk für Dünnschicht Fußbodenheizung geeignet tragen. Für die Gewährleistung der optimalen Heiz- und Kühlleistungen sollte die Ausgleichsmasse möglichst dünn aufgetragen werden. Weitere Information zu den Wärmedurchgangswiderständen üblicher Bodenbeläge in unserem Datenblatt Fußbodenheizung.
FLEXIRO erfüllt die Trusted Shops Qualitätskriterien
- Zertifiziert seit 2013
- 30 Tage Käuferschutz durch Trusted Shops
- Mehr als 350 positive Bewertungen
Benötigt eine Dünnbett Fußbodenheizung Wärmedämmung?
- In welchen Fällen wird Wärmedämmung benötigt
- Warum eine Dünnbett Fußbodenheizung zumeist keine Dämmung braucht
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Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Dämmung einer Dünnbettheizung.
